Talsperre Wallroda (D 07-135)

Wasserfläche: 34 ha

Anreise:

  • Von Süden über die A 4,
  • Von Norden über A 13/A 4
  • Immer bis Autobahnabfahrt Pulsnitz
  • Von hier über Leppersdorf Richtung Radeberg, vorher abzweigen nach Kleinröhrsdorf und dann weiter nach Wallroda

Übernachtung:

Camping und Freizeitpark Fam. Lux
Arnsdorfer Str. 1, 01900 Kleinröhrsdorf
Tel. 03 59 52 / 66 66, Fax 03 59 52 / 5 60 24

Fangmöglichkeiten und Hinweise:

  • Karpfen-See
  • guter Karpfenbestand,
  • Der Raubfischbestand zeichnet sich durch einen guten Hecht- und Zanderbestand aus und vereinzelt Wels aus
  • Das Gewässerteil hinter der Eisenbahnstrecke ist für das Angeln gesperrt.
  • Sperrbereich beidseitig vor dem Bahndamm beachten!
  • Erwerb der Angelscheine: siehe Seite Gastkarten

Hinweise und Besonderheiten:
Talsperre Wallroda D 07 – 135

1. Verhaltensregeln / Pachtverträge:

  • Uns wurde mitgeteilt, dass der Camping- & Freizeitpark Lux-Oase seit wenigen Tagen einen unterzeichneten Pachtvertrag für die Tourismus- und Freizeitnutzung an der Talsperre Wallroda vom Freistaat Sachsen (Landestalsperrenverwaltung) hat.
  • Der Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e.V. hat einen Pachtvertrag für die Talsperre Wallroda zur Ausübung des Fischereirechtes.
  • Wir haben in der Zeitschrift „Fischer & Angler“ 2/2006 einen ausführlichen Bericht über die Verhaltensregeln an der Talsperre Wallroda veröffentlicht. Diese Verhaltensregeln gelten für die Mitglieder des Anglerverbandes, die an der an der Talsperre Wallroda angeln.
  • Dem Angler steht laut Sächsischem Fischereigesetz vom 06.07.2007 § 15, ein Uferbetretungsrecht und Zugang zu den Gewässern zu.

Abschrift § 15 (1-3)
Uferbetretungsrecht und Zugang zu den Gewässern

(1) Fischereiausübungsberechtigte, ihre Fischereigehilfen sowie Erlaubnisscheininhaber sind befugt, die an das Gewässer angrenzenden Ufer, Inseln, Anlandungen und Schifffahrtsanlagen sowie Brücken, Wehre, Schleusen und sonstige Wasserbauwerke zum Zwecke der Ausübung der Fischerei auf eigene Gefahr zu betreten und zu benutzen, soweit öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen. Das Betreten von Gebäuden, zum unmittelbaren Haus-, Wohn- und Hofbereich gehörenden eingefriedeten Grundstücken und gewerblichen Anlagenaußer Campingplätzen und Viehweiden ist nur mit Zustimmung des Eigentümers oder Besitzers zulässig.

2. Wasserwirtschaftliche Einschränkungen:

  • Die wasserwirtschaftlichen Belange haben grundsätzlich Vorrang vor den fischereilichen Nutzungen. Ein Anspruch des Fischereipächters auf eine bestimmte Stauhöhe besteht nicht.
  • Die Gewässerbereiche an den Absperrbauwerken und alle sonstigen wasserwirtschaftlichen Betriebseinrichtungen sind für jegliche Fischereiausübung gesperrt.
  • Die fischereiliche Bewirtschaftung soll die wassergütewirtschaftlichen Zielstellungen unterstützen. Das Gewässer ist ausschließlich auf der Grundlage des natürlichen Nahrungsangebotes fischereilich zu nutzen.
  • Das Befahren der Uferzonen mit Kraftfahrzeugen ist verboten.

3. Naturschutzfachliche Einschränkungen:

  • Im Gewässerbereich östlich des Bahndammes hat jegliche fischereiliche Bewirtschaftung zu unterbleiben.
  • Zusätzlich sind die im Lageplan markierten Bereiche für eine Beangelung gesperrt.
  • Den geltenden naturschutzrechtlichen Maßnahmen ist Rechnung zu tragen.