Zweifelhafter Ratgeber der PETA gegen Angler

Offizielles Statement des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V.  (LINK)

Mit einem Artikel auf ihrer Webseite sorgen die Aktivisten der PETA erneut für Unmut und Zorn unter den Anglern und Anglerverbänden. In dem kürzlich veröffentlichten Beitrag erhalten vermeintliche Tierschützer einen Ratgeber, wie sie sich bei der Sichtung eines Anglers verhalten sollen. Die Ratschläge beinhalten wortwörtlich:

  • das Gespräch suchen und den Angler darüber informieren, dass Fische genau wie Hunde leben wollen und Schmerzen empfinden, dass sie ein Sozialleben haben und schlau sind
  • in der Nähe des Anglers Kieselsteine ins Wasser werfen
  • den Angler freundlich nach einem gültigen Fischereischein fragen
  • versuchen, die gefangenen Fische zu retten

Das alles könne man tun, nachdem man die Situation evaluiert und sich vergewissert habe, dass der Angler nicht aggressiv sei. Der Text wurde in der Zwischenzeit geändert. In der ursprünglichen Version wurde erwähnt, dass es gut möglich sei, dass der Angler unter Alkoholeinfluss steht und ohne gültigen Fischereischein angelt. Nun ist nur noch von Bierflaschen die Rede.

Dieser Ratgeber hat, wie eingangs bereits erwähnt, berechtigterweise zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Auch wir als Landesverband und vereinte Stimme der drei sächsischen Regionalverbände sind entsetzt über diese bodenlose, unsachliche und absolut schamlose schriftgewordene Diffamierung von uns Anglern. Diese Zeilen sind eine Bevormundung jener Menschen, die nach abgelegter Sachkundeprüfung bewiesen haben, dass Sie den waidgerechten Umgang mit Tieren verstehen. Sie zeichnen bewusst das Bild eines alkoholisierten, gewaltbereiten Wilden, der aller Wahrscheinlichkeit nach eine Straftat begeht. Der Polizei könne man ja pauschal schon einmal Meldung machen. Dass der Artikel selbst mutmaßlich zu Ordnungswidrigkeiten und womöglich sogar Straftaten aufruft, sei dahingestellt.

Schlimmer ist dieser unqualifizierte Vorstoß gegenüber unserem Engagement. Praktizierter Naturschutz in Form von tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden am Gewässer, die Umsetzung fachlich untersetzter Hegepläne, aktive Jugendarbeit und Nachwuchsförderung – all das wird wieder einmal durch diese zwielichtige Organisation entwürdigt.

Wir fordern jedoch hiermit und gerade jetzt alle auf: bleibt sachlich, auch wenn es nach diesem Hieb schwerfällt! Nichts stärkt uns mehr als ein geschlossenes und vernünftiges Auftreten. Nichts bringt uns weiter nach vorn als der Gesellschaft zu zeigen, dass wir für unsere Interessen einstehen, unsere Natur respektieren und unsere Leidenschaft nach guter und sauberer fachlicher Praxis ausführen. Und zu nichts anderem werden damit diese hässlichen Auswüchse dieser Organisationführen, als sich letztlich selbst als lächerliche Pseudoschützer zu enttarnen.

Solltet Ihr, liebe Angler dennoch Schwierigkeiten mit Organisationen dieser Art bekommen, so könnt Ihr auf uns oder die Mitarbeiter eurer Regionalverbände zukommen.

Der DAFV hat für Vorfälle dieser Art auch ein Meldeformular eingerichtet.

https://www.dafv.de/projekte/angeln-und-tierschutz.html

Über den besagten Fall ist der DAFV natürlich bereits informiert

 

LMBV schreibt Fischereirecht am Geierswalder See aus

Verbandsinformation

Um die ordnungsgemäße Fischerei im neuen Lausitzer Seenland zu fördern, zu erhalten und zu pflegen, haben sich die Landesangler- und Landesfischereiverbände aus Brandenburg und Sachsen in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Die gleichberechtigte fischereiliche Bewirtschaftung in den Händen der Berufs- und Angelfischer verbindet beider Interessen und fördert die Zukunft der Region.

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) schreibt auf ihrer Homepage die Vergabe des Fischereirechts am Geierswalder See aus.

Die Ausschreibung verdeutlicht den Strukturwandel in der Lausitz und setzt ein Zeichen für touristische Nachnutzung ehemaliger Tagebaufolgegewässer.

Hier findet Ihr den Link zur Ausschreibung auf der Seite der LMBV.

Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung, Erhaltung und Pflege des Fischbestandes und der Gewässer im Lausitzer Seenland, als Interessensvertreter der organisierten Angler und Fischer in Sachsen und Brandenburg, wird über den AV „“Elbflorenz““ Dresden e. V. ein entsprechendes Angebot abgeben.

Update für den Angelatlas Sachsen

Marker zur Erkennung von Angel- und Sperrstrecken

Der Landesverband Sächsischer Angler e. V. hat den Angelatlas Sachsen aktualisiert. Bereits seit einigen Tagen sind in der Desktop-Ansicht die Marker freigeschalten. Diese kennzeichnen spezifische Gewässerabschnitte sowie Sperrbereiche und anderweitig relevante Positionen wie Parkplätze und Slip-Stellen. Die Marker werden jeweils durch die hauptamtlichen Mitarbeiter der Regionalverbände gepflegt. In den nächsten Wochen werden die vorhandenen Angel- und Sperrstrecken sukzessive eingearbeitet und ergänzt.

Ab heute sind auch die entsprechenden Updates für iOS und Android freigeschaltet. Sollte es zu Fehlern oder Problemen beim Betrieb der Apps kommen, dann nimmt unser Landesverband die entsprechenden Hinweise unter folgender Email-Adresse entgegen:

gewaesserverzeichnis@landesanglerverband-sachsen.de

Wir wünschen viel Spaß mit dem Update!

Links:

Angelatlas-Sachsen

Appstore

Play Store

Hofeteich Wilschdorf (D10-110)

Angeln zukünftig in Gefahr?

Der Hofeteich Wilschdorf liegt mitten im Ortskern der Ortschaft Wilschdorf (Gemeinde Dittersbach/Dürrröhrsdorf). Die Unvernunft einiger weniger Angler hat dafür gesorgt, dass es in den letzten Jahren wiederholt zu Ruhestörungen in den Nachtstunden gekommen ist. Die Zufahrt zu den Häusern „Am Teich“ wurde u.a. auch von Anglern dafür genutzt, um direkt bis an das Gewässer auf die bewirtschaftete Wiese und Privatgrundstücke heranzufahren.

Der Geschäftsstelle liegt nun ein Schreiben der Kommune als  Verpächter des Gewässers vor, in dem diese  Missstände aufgeführt sind.  Es wurde ein Nachtangelverbot erlassen, welches es einzuhalten gilt. Der Weg „Am Teich“ darf nicht befahren werden. Die ausgeschilderten Anglerparkplätze am Gewässer oder der öffentliche Parkraum darf weiterhin genutzt werden.

Am Ende des Jahres wird sich entscheiden, ob durch die Maßnahmen die notwendige Ruhe einkehrt und die Bedingungen erfüllt sind, um den Vertrag weiterhin aufrecht zu erhalten. Sollte es uns nicht gelingen für ein Miteinander zwischen den Anwohnern und uns Anglern zu sorgen, ist das Angeln am Hofeteich zukünftig in Gefahr, da der Pachvertrag nicht weiter verlängert würde. Umso wichtiger ist es, dass wir uns selbstkritisch beim Angeln an Gewässern im Ort hinterfragen, ob wir unser Handeln selbst vorm eigenen Fenster dulden würden, oder ob der elektronische Bissanzeiger oder das Radio etwas leiser gestellt werden sollte oder gleich zu Hause bleibt.

Bootsangeln am Bärwalder See – ab 01. Juni 2019 möglich

Freigabe erfolgt ab 01.06.2019

Liebe Angelfreundinnen und Angelfreunde,

das lange Warten hat ein Ende! Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass ab 01.06.2019 am Bärwalder See vom Boot aus geangelt werden darf.

Die Bedingungen für das Bootsangeln am Bärwalder See sind im Downloadbereich abrufbar. Die derzeitige Lösung basiert auf unserer vorhandenen wasserrechtlichen Genehmigung bei der Landesdirektion Sachsen (siehe Downloadbereich auf dieser Website) und einer geschlossenen Vereinbarung zwischen der Gemeinde Boxberg/O.L., dem Landkreis Görlitz und unserem Verband.

Die Freigabe ist vorerst bis zum 31.12.2019 begrenzt. Bootsangeln am Bärwalder See – ab 01. Juni 2019 möglich weiterlesen

Der Anglerverband „Elbflorenz” Dresden e.V. organisiert die Mitgliedsvereine im Regierungsbezirk Dresden seit Gründung des Bezirksfachausschusses Dresden des Deutschen Anglerverbandes