Alle Beiträge von Rene Haese

wichtige Information zur Regionalkonferenz am 11.11.2021 in Dresden

Dresden, den 11.11.2021

Liebe Mitgliedsvereine aus Dresden und den Landkreisen Sächsische Schweiz / Osterzgebirge und Meißen,

die für den heutigen Abend geplante Regionalkonferenz im IHK Bildungszentrum Dresden kann coronabedingt leider nur als Markenausgabe ohne Konferenzteil stattfinden.

Die Markenausgabe für die Vereine findet plangemäß von 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr im IHK Bildungszentrum Dresden statt (Lageplan – siehe schriftliche Einladung an die Vereine). Unsere Mitarbeiter werden hierfür in der Zeit zwischen 16:00 und 17:15 Uhr vor Ort sein.  Der Informations- und Diskussionsteil unserer Konferenz ab 17:00 Uhr muss leider ersatzlos entfallen. Dafür werden wir allen Vereinen, die ihre Marken heute Abend abholen, einen USB-Stick mit dem Informationsteil der Regionalkonferenz mitgeben. So möchten wir gewährleisten, dass diese Informationen trotz der kurzfristigen Absage des Konferenzteiles schon heute an unsere Mitgliedsvereine gelangen.

Wir bitten um Verständnis, dass die Absage des Konferenzteiles sehr kurzfristig erfolgen muss. Sehr gern wären wir wieder mit unseren Mitgliedsvereinen nach so langer Zeit ins Gespräch gekommen. Gleichwohl lässt es die derzeitige Corona-Lage nicht zu, eine solche Veranstaltung mit so vielen Teilnehmern über mehrere Stunden in Innenräumen durchzuführen. Wir hoffen dennoch, dass viele Vereine heute Abend ihre Marken abholen, da keine weitere externe Veranstaltung zur Markenabholung anberaumt wird. Die Markenabholung für das Beitragsjahr 2022 ist dann für unsere Mitgliedsvereine nur noch nach vorheriger Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich.

Ergebnisse des schriftlichen Umlaufverfahrens mit Wahlen

Delegiertenversammlung beschließt im schriftlichen Umlaufverfahren und wählt neues Präsidium

Die Beschlussfassung über die satzungsgemäßen Aufgaben der Delegiertenversammlung und die Wahlen des Präsidiums, der Revisoren und der Schiedskommission für die Wahlperiode 2021 bis 2026 fand dieses Jahr im schriftlichen Umlaufverfahren statt. 234 Vereine und 7 Mitglieder des Präsidiums waren dazu aufgerufen teilzunehmen. Nachfolgend möchten wir Euch über den Ausgang, die wichtigsten Beschlüsse und das Ergebnis der im Umlaufverfahren durchgeführten Wahlen informieren. Insgesamt haben 159 von 241 stimmberechtigte Delegierte am Umlaufverfahren teilgenommen. Die Delegierten haben mit ihrer Stimmabgabe 265 von 386 möglichen Stimmen vertreten.

gefasste Beschlüsse

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Diese Zahlen sprechen für sich und bieten dem Verband und unserer Arbeit die Planungssicherheit, die er für die zu bewältigenden Aufgaben benötigt. Für das eindeutige Votum möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei jedem Einzelnen der Delegierten bedanken. Wir betrachten es als nicht selbstverständlich, dass unserer Arbeit ein so großes Vertrauen entgegengebracht wird. Die Auszählung leitete der Revisor Wolfgang Heyne, wofür wir uns ganz herzlich bei ihm bedanken wollen.

Beitragshöhen – Jahr 2022

Die Beitragshöhen 2022, die jeder Verein an den AVE für das jeweilige Mitglied abführen muss, bleiben damit auf demselben Niveau wie dieses Jahr.

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Wahlen

Die Durchführung der Wahlen war noch einmal eine besonders schwierige Aufgabe, da bei einem schriftlichen Umlaufverfahren der Teufel im Detail liegt. Daher musste in einer Wahlordnung ganz genau geregelt und beschrieben werden, wie das Wahlverfahren abläuft und was im jeweiligen Falle in welcher Form passiert. Entsprechend umfangreich und komplex waren die Vorbereitungen und die Abwicklung. Letztendlich haben wir eine geheime Abstimmung in Briefform durchgeführt, da es sich um Personenwahlen handelt. Wer einmal eine Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahl per Briefwahl gemacht hat, der kann sich das Procedere in etwa vorstellen. Besonders dankbar waren wir über die hohe Disziplin unserer Vereine, die trotz komplexem Wahlablauf größtenteils alles richtig gemacht haben, sodass auch hier das Quorum erreicht werden konnte und die Wahl gültig ist. Ein besonderer Dank ergeht an die aus unabhängigen Mitgliedern unserer Vereine bestehende Wahlkommission, die in stundenlanger Arbeit beinahe 4.000 Wahlkreuze ausgewertet haben. Danke, lieber Knut Häberling, Torsten Baumann und Tim Söhner.

Folgende Mitglieder wurden für die jeweiligen Ämter für die Wahlperiode 2021 bis 2026 gewählt:

Wir wünschen den gewählten Amtsinhabern an dieser Stelle alles erdenklich Gute zur Wahl und ein gutes Händchen für die Erhaltung und Zukunft unserer geliebten Passion, des Angelns! Ein großer Dank gilt auch all jenen, die ab diesem Jahr nicht mehr im Präsidium oder in anderen Funktionen mitwirken, allen Voran unserem langjährigen Schatzmeister Hans-Rainer Ullrich und Präsidiumsmitglied Ulrich Altwein. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Mitarbeitern der AVE-Geschäftsstelle und bei unserem Präsidium bedanken, die mit viel Ideenreichtum, Fleiß und enormem Einsatz zum Erfolg des schriftlichen Umlaufverfahrens mit Wahlen erheblich beigetragen haben.

Das detaillierte Protokoll des Umlaufverfahrens und das Wahlprotokoll wurde den Delegierten (Vereinen und Präsidium) bereits im September zugesandt. Sollten Fragen zu den einzelnen Inhalten des Umlaufverfahrens oder zur Wahl bestehen, wendet Euch bitte an Euren jeweiligen Vereinsvorstand.

Online-Gastangelkarten für den Geierswalder See erhältlich

Verkauf über den Onlineshop des LAVB gestartet

18.08.2021

Am 9. Juli 2020 wurde der Geierswalder See offiziell für das Angeln freigegeben. Angelberechtigungen für das geflutete Tagebaurestgewässer, das Teil der neu entstehenden “Lausitzer Seenkette“ ist und sich über die Grenze der Bundesländer Sachsen und Brandenburg erstreckt, wurden bisher nur an organisierte Angler beider Bundesländer ausgegeben. Das wird sich nun ändern. Ab sofort werden Tages- und Wochenkarten auch für nicht organisierte Angler online angeboten werden. Alle spezifischen Bedingungen für den Erwerb einer Gastangelkarte für den Geierswalder See wurden detailliert über den nachfolgenden Link aufgeführt. Diese sind zwingend zu beachten!

DIREKTLINK ZUM ONLINESHOP

Die Regelungen für die Beanglung des Geierswalder Sees sind im Angelatlas-Sachsen aufgeführt:
https://angelatlas-sachsen.de/#D07-170

Die Arbeitsgemeinschaft “Lausitzer Seenland“ als Bewirtschafter des Geierswalder Sees
Die Lausitzer Seenkette verbindet die beiden Bundesländer Brandenburg und Sachsen nicht nur auf einer topografischen Karte. Durch zahlreiche Nutzergruppen treffen hier nach langer Zeit wieder unterschiedliche Interessen aufeinander. Das gemeinsame Bestreben, nun Angelmöglichkeiten für alle zu schaffen, verbindet die Anglerverbände aus Sachsen und Brandenburg. Mit der Entstehung dieser einzigartigen Seenlandschaft wächst auch das Interesse der Bevölkerung, an der Nutzung der Seen teilzuhaben. Das Interesse an neuer Infrastruktur, der Wirtschaft, dem Tourismus aber auch der Erholung in der Landschaft sind in beiden Bundesländern gleich groß.

Um die ordnungsgemäße Fischerei im neuen Lausitzer Seenland zu fördern, zu erhalten und zu pflegen, haben sich die Landesangler- und Landesfischereiverbände aus Brandenburg und Sachsen zur „Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zur Förderung, Erhaltung und Pflege des Fischbestandes und der Gewässer im “Lausitzer Seenland“ zusammengeschlossen. Die fischereiliche Bewirtschaftung in den Händen der Berufs- und Angelfischer verbindet beide Interessen und fördert die Zukunft der Region. Mehr Informationen finden Sie HIER

Pressemitteilung

Besucherverkehr in der AVE-Geschäftsstelle wieder möglich

Corona-Zahlen lassen Besucherverkehr wieder zu

Nach mehreren Monaten Wechselbetrieb in der AVE-Geschäftsstelle auf der Rennersdorfer Straße 1 in Dresden gelten ab sofort wieder die allgemeinen Geschäftszeiten.

Eine telefonische Voranmeldung ist weiterhin erwünscht, besonders dann, wenn Sie einen bestimmten Mitarbeiter sprechen möchten. Die allgemein geltenden Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht in den Geschäftsräumen des Anglerverbandes „Elbflorenz“ Dresden e. V. bleiben bestehen.

 

Rutschung am Knappensee am 11. März 2021

Uferböschung auf einer Breite von 400 bis 500 Metern abgerutscht

Am 11. März 2021 ereignete sich am Knappensee in Ostsachsen während der Sanierungsarbeiten an der Ostböschung zwischen Koblenz und der Siedlung Knappenhütte ein Setzungsfließereignis.

Die Uferböschung floss auf einer Breite von 400-500 Metern in den See und entwickelte sich dabei bis zu 200 Meter in das Hinterland, sodass sich ein Rutschungskessel ausbildete. Der Wald auf der Kippenfläche rutschte dabei mit in den See.

Quelle: Medieninformation des Freitstaates Sachsen / Sächsisches Oberbergamt

MEHR INFORMATIONEN

Hintergrund:
Der Knappensee war bereits zu DDR-Zeiten eines der beliebtesten Angelgewässer unseres Verbandes. Für viele Vereine war der Knappensee eine ganz eigene Heimat in unserer Heimat geworden.
Seit 2014 ist der Knappensee nicht mehr beangelbar. Infolge einer Rutschung am Concordiasee in Nachterstedt/Sachsen-Anhalt im Jahr 2009, bei denen drei Menschen in die Tiefe gerissen wurden, war auch an den bestehenden Bergbaufolgeseen in der sächsischen Lausitz nichts mehr wie es war. In den Folgejahren erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Angelgewässern Knappensee und Silbersee Lohsa. Großteile der umliegenden Flächen und die Gewässer selbst wurden für jegliche Nutzung gesperrt.
Es erfolgte eine beispiellose Sanierung in der sächsischen Lausitz, um zu vermeiden, dass sich die Ereignisse am Concordiasee wiederholen. Das bedeutete aber gleichzeitig auch die Entbehrungen vieler Menschen vor Ort, die ein Stück Heimat für viele Jahre nicht mehr nutzen konnten. Viele unserer Anglervereine und Angler gehören dazu.
Ein kleiner Teil im Südbereich des Silbersees in Friedersdorf/Lohsa ist seit einigen Jahren vom Ufer aus wieder nutzbar. Eine Nutzung des Knappensees, und damit auch das Angeln, rückte nach letzten Erkenntnissen ab der Saison 2022 wieder in greifbare Nähe.
Wie es nach der Rutschung am Knappensee weitergeht, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. In den kommenden Wochen und Monaten werden erst Untersuchungen zeigen, wie groß der Einfluss der Rutschung auf die Nutzbarkeit und auf den bisherigen Zeitplan wirklich ist. Unser Verband ist froh darüber, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Auch wenn der Sachschaden und der ideelle Schaden für viele Menschen vor Ort hoch ist, zeigen wir uns dankbar darüber, dass die Rutschung nicht nach der Freigabe des Sees erfolgte.