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Trockenheit in Sachsen

Kaum noch Wasser in Sachsens Flüssen

Sachsenweit fließt in vielen Flüssen derzeit kaum noch Wasser. An knapp der Hälfte der Messstellen liegen die Durchflüsse im Niedrigwasserbereich. Das teilt das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mit. Für die nächsten Tage werden keine ergiebigen Niederschläge erwartet. Erholung ist also nicht in Sicht.

Vollständiger Bericht des MDR zum Thema

Videobeitrag des MDR zum Thema

Vorbereitungen auf die kritische Zeit

Gefahr für Fische im Spätsommer am größten

Die Jahre 2018 und 2019 waren durch heiße und lange Trockenperioden geprägt. Die Ereignisse, bei denen Teile unserer Fließgewässer austrockneten oder beispielsweise am Silbersee Lohsa durch Sauerstoffmangel Tausende Fische starben bleiben im Gedächtnis, auch wenn sie hin und wieder vergessen werden.

Auch wenn das Jahr 2020 bisher weitaus weniger trocken und heiß war, können wir von keiner Entwarnung sprechen. Die kritische Zeit beginnt erst noch, nämlich dann, wenn die Talsperren nach und nach runtergefahren werden, weil zu wenig Wasser von oben kommt und der Grundwasserstand sehr niedrig ist. Für uns bedeutet das weiterhin bangen, ob die Fische in unseren Angelgewässern dieses Jahr bis zum Herbst gut durchkommen. Wenn die Tage kürzer werden und das Wasser sehr warm ist, bildet sich gerade in eutrophen Stauanlagen, bspw. Talsperren oder in einigen eutrophen Tagebaurestgewässern, eine ausgeprägte sauerstoffarme Zone im Tiefenwasser. Ist die noch sauerstoffführende Wasserschicht in den oberen Wasserschichten dazu noch sehr warm, bindet sie weniger Sauerstoff als kaltes Wasser. Für den vorhandenen Fischbestand ist die sauerstoffführende Schicht dann schnell nicht mehr groß genug und dann kommt es zu einem Fischsterben. Dies passiert in der Regel in den frühen Morgenstunden, wenn die Sauerstoffzehrung durch Zersetzungsprozesse am Gewässergrund ihr Maximum erreicht. Im Übrigen ist genau das der Hauptgrund, warum ein Teil unserer Verpächter eine verstärkte Fischentnahme, auch von Weißfischen, in den Pachtverträgen verpflichtend fordern.

Genauso wichtig ist es im Sommer, dass die Fließgewässer stets genügend Wasser führen. Da jedoch jene Talsperren mit viel sauerstofflosem Wasser oft mit den Fließgewässern im Direktschluss eingebunden sind, ist es der sprichwörtliche Tanz auf der Rasierklinge, den die Wasserwirtschaft bei der Wasserregulierung leisten muss, um den Fischbestand gleichzeitig im Bach und im stehenden Gewässer nicht zu gefährden. Nicht immer gelingt das ohne Verluste. Wo kein Wasser mehr ist, kann schließlich kein Wasser herkommen, es kann nur umverteilt werden.  Umso wichtiger ist es dann, schnell auf Hilfe der Angler vor Ort zurückgreifen zu können.

Daher bitten wir all unsere Mitgliedsvereine die Informationen auf unsere Website gut im Auge zu behalten und bei Hilferufen unseres Verbandes für etwaige Bergungs- oder Absammelaktionen Mitglieder zu stellen, die uns vor Ort unterstützen können.

Sommerzeit ist Urlaubszeit und leider eben auch die Zeit, in der die Gefahr für ein Fischsterben am größten ist. Werden tote Fische nicht zeitnah nach ihrem Versterben abgelesen, so kommt es infolge der Zersetzungsprozesse zu weiteren Sauerstoffdefiziten und schlimmstenfalls zu einem Totalverlust im Gewässer. Neben den Fischen sind auch die Fischnährtiere betroffen. Ist das der Fall, so dauert es meist mehrere Jahre bis das Gewässer wieder anglerisch attraktiv werden kann.

Auftaktveranstaltung Geierswalder See vom 08.07.2020

Startschuss für die Angel- und Erwerbsfischerei

Im Restaurant unter dem markanten Leuchtturm am Südosten des Geierswalder Sees wurde am Vormittag des 08. Juli 2020 die Freigabe des Gewässers im kleinen, aber offiziellen Rahmen eröffnet. Die Arbeitsgemeinschaft Lausitzer Seenland (ARGE), welche am Geierswalder See nun das Fischereirecht über seine mittelbaren Mitglieder ausüben lässt, hat zu diesem Anlass Vertreter aus den beteiligten Verbänden sowie Ministerien der Bundesländer Sachsen und Brandenburg eingeladen, diesen besonderen Tag zu feiern. Eingeladen waren zudem die LMBV als Eignerin des Gewässers, die Wasserschutzpolizei, Vertreter der ansässigen Angelvereine und der lokalen Presse. Auftaktveranstaltung Geierswalder See vom 08.07.2020 weiterlesen

Geierswalder See wird offiziell für das Angeln freigegeben

Arbeitsgemeinschaft „Lausitzer Seenland“ und LMBV geben Geierswalder See zur Nutzung durch Fischer & Angler frei

Am Mittwoch, den 08.07.2020 um 15.00 Uhr wird der Geierswalder See (D07-170) für das Angeln freigegeben. Am Vormittag treffen sich Vertreter der Arbeitsgemeinschaft “Lausitzer Seenland“ (ARGE), welche am Geierswalder See fischeiausübungsberechtigt ist, sowie geladene Vertreter sächsischer und brandenburger Ministerien, um gemeinsam mit Vertretern der LMBV (als Seeherstellerin, Eignerin und Verpächterin des Fischereirechtes) die Freigabe offiziell zu besiegeln. Aufgrund der aktuellen Situation, bedingt durch das Coronavirus, bitten wir um Verständnis, dass dieser Teil nicht öffentlich durchgeführt werden kann. Geierswalder See wird offiziell für das Angeln freigegeben weiterlesen

Corona und Angeln

Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Mitglieder! (Stand: 21.04.2020)

Liebe Angelfreunde,

unser Landesverband Sächsischer Angler e. V. hat für uns ein Dokument zusammengestellt, welches alle Antworten auf die drängendsten Mitgliederfragen beinhaltet. Nachlesen könnt Ihr den Inhalt hier.

Bleibt gesund.

Euer Team vom Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e. V.