Archiv der Kategorie: Allgemein

Antragstellung Befahrung Dreiweiberner See mit elektromotorbetriebenem Wasserfahrzeug

Hinweise zum Ausfüllen des Antrages – bitte beachten!

Da wir zuletzt wiederholt unvollständig und falsch ausgefüllte Anträge zur Befahrung Dreiweiberner Sees mit elektromotorbetriebenem Wasserfahrzeug erhalten haben, weisen wir hiermit nochmals gesondert auf Folgendes hin:

  1. Den vollständig ausgefüllten Antrag senden unsere interessierten Mitglieder bitte an die AVE-Geschäftsstelle. Dies kann per Post oder per E-Mail erfolgen. Hier die entsprechenden Kontaktdaten:

Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e. V.

Frau Anne Schöfer-Rothe

Rennersdorfer Straße 1

01157 Dresden

E-Mail: anne.schoefer-rothe@anglerverband-sachsen.de

  1. Eine Bootshaftpflichtversicherung für das angemeldete Boot ist verpflichtend für die Genehmigung des Antrages. Bitte benennen Sie im Antrag die Versicherung und geben die Policennummer an.

 

Unvollständig ausgefüllte Anträge werden nicht bearbeitet. Weiterhin beachten Sie bitte, dass wir Ihnen die Genehmigung erst zukommen lassen, wenn wir den Geldeingang auf unserem Konto verzeichnen können (siehe auch Seite 2 der Mitgliederinformation).

 

Links:

Mitgliederinformation

Antrag

Besucherverkehr in der AVE-Geschäftsstelle wieder möglich

Corona-Zahlen lassen Besucherverkehr wieder zu

Nach mehreren Monaten Wechselbetrieb in der AVE-Geschäftsstelle auf der Rennersdorfer Straße 1 in Dresden gelten ab sofort wieder die allgemeinen Geschäftszeiten.

Eine telefonische Voranmeldung ist weiterhin erwünscht, besonders dann, wenn Sie einen bestimmten Mitarbeiter sprechen möchten. Die allgemein geltenden Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht in den Geschäftsräumen des Anglerverbandes „Elbflorenz“ Dresden e. V. bleiben bestehen.

 

Befahrung des Dreiweiberner Sees mit elektromotobetriebenen Wasserfahrzeugen

Dreiweiberner See mit E-Motor befahren (Gewässernummer D07-136)

Der Dreiweiberner See ist derzeit noch nicht schiffbar. Eine Befahrung mit Ruderbooten ist jedoch im Rahmen des sogenannten „Gemeingebrauches“ schon möglich.

Alle über den Gemeingebrauch hinausgehenden Gewässerbenutzungen bedürfen einer wasserrechlichen Genehmigung gemäß § 5 Abs. 3 SächsWG. Eine solche Genehmigung liegt der Gemeinde Lohsa seit kurzem als Mastergenehmigung vor. Gestattungen zum Befahren des Dreiweiberner See mit elektromotorgetriebenen Booten können auf Antrag erteilt werden.

Unser Verband verwaltet ein Kontingent dieser Gestattungen für die im Landesverband Sächsischer Angler e. V. organisierten Angler. Dazu haben wir alle wichtigen Informationen zur Antragstellung und zu den Nebenbestimmungen der Mastergenehmigung zusammengefasst. Interessierte Mitglieder finden die Informationen und den Antrag unter folgendem Link: hier klicken

Fischereischeinprüfung für Jugendfischereischeininhaber möglich

21.04.2021

Im Moment ist noch nicht klar, ab wann wieder Vorbereitungslehrgänge zur Fischereischeinprüfung durchgeführt werden können. Insbesondere sind davon auch Kinder und Jugendliche betroffen, die in diesem Jahr 16 Jahre alt werden und damit dann mit ihrem Jugendfischereischein nicht mehr angeln dürfen. Der Landesverband Sächsischer Angler e. V. hat beim zuständigen Ministerium angefragt, ob die Gültigkeit der Jugendfischereischeine in diesem Fall über den 16. Geburtstag hinaus verlängert werden kann. Unsere Anfrage wurde mit der Begründung abgelehnt, dass Jugendfischereischeininhaber bei Nachweis einer zweijährigen Mitgliedschaft in einem Angelverein auch ohne Vorbereitungslehrgang eine Prüfungszulassung bekommen können. D. h. alle Jugendliche mit Nachweis einer zweijährigen Mitgliedschaft in einem Verein können sich nach ihrem 14. Geburtstag und bis vor dem 16. Geburtstag zur Prüfung anmelden. Nach dem 16. Geburtstag ist eine Anmeldung dann nicht mehr möglich. Die Anmeldung erfolgt im Zuständigkeitsbereich der Anglerverbände in Dresden, Leipzig und Neukirchen.

Folgende Unterlagen werden benötigt:
– Kopie Mitgliedsbuch Verein (Beitragsnachweis 2019, 2020 und 2021)
– Kopie gültiger Jugendfischereischein
– Kopie Personaldokument
– ausgefüllter Antrag Ersterwerb Fischereischein (siehe weiterführende Informationen)
– farbiges, aktuelles Passbild

Prüfungen bei der DEKRA finden derzeit statt. Ein erfolgreicher Prüfungsabschluss ist mit Unterstützung des Vereins, intensivem Selbststudium und der im Netz verfügbaren Probeprüfung mit viel Fleiß möglich.

Ansprechpartner Anglerverbände:

Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e. V. – Frau Stilec (Tel. 0351-438 784 90)

weiterführende Informationen 

Auftragsbefischung an der Talsperre Bautzen im Rahmen des neuen Fischereipachtvertrages

In den kommenden Tagen und Wochen sind an der Talsperre Bautzen Auftragsbefischungen durch die AVD Angel-Service GmbH vorgesehen. Diese Befischungen mittels berufsfischereilicher Fangmethoden sind verpflichtender Bestandteil des neu geschlossenen Fischereipachtvertrages mit dem Freistaat Sachsen. Sie dienen der Erfüllung der Hegeverpflichtung, insbesondere der Weißfischentnahme. Die Fanggeräte werden entsprechend der SächsFischVO gekennzeichnet. Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 50 m von den Fanggeräten ist bei Befahrungen einzuhalten. Zukünftig wird es solche Befischungen immer mal wieder an der Talsperre Bautzen geben.

Hintergrund:

Dem Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e. V. ist es nach längeren und teils sehr komplexen Verhandlungsrunden gelungen einen langfristigen Fischereipachtvertrag ab 01.01.2021 für die Talsperre Bautzen abzuschließen. In diesem Vertrag wurde ein adaptives fischereiliches Management (vgl. http://besatz-fisch.de/content/view/84/81/lang,german/#AM)  sowie die Weißfischentnahme von mindestens 3-6 Tonnen pro Jahr festgeschrieben. Diese hohe Entnahme ist nur mittels berufsfischereilicher Methoden zu realisieren. Detaillierte Informationen zum neuen Vertrag haben unsere Mitgliedsvereine bereits mit dem März-Rundschreiben erhalten. Wir bitten auch um Beachtung des geplanten Artikels zum Thema in der Verbandszeitschrift Fischer und Angler / Ausgabe Juni 2021. Auch eine Informationsveranstaltung wird geplant, sobald es die Pandemielage zulässt wieder Veranstaltungen durchzuführen.

Rutschung am Knappensee am 11. März 2021

Uferböschung auf einer Breite von 400 bis 500 Metern abgerutscht

Am 11. März 2021 ereignete sich am Knappensee in Ostsachsen während der Sanierungsarbeiten an der Ostböschung zwischen Koblenz und der Siedlung Knappenhütte ein Setzungsfließereignis.

Die Uferböschung floss auf einer Breite von 400-500 Metern in den See und entwickelte sich dabei bis zu 200 Meter in das Hinterland, sodass sich ein Rutschungskessel ausbildete. Der Wald auf der Kippenfläche rutschte dabei mit in den See.

Quelle: Medieninformation des Freitstaates Sachsen / Sächsisches Oberbergamt

MEHR INFORMATIONEN

Hintergrund:
Der Knappensee war bereits zu DDR-Zeiten eines der beliebtesten Angelgewässer unseres Verbandes. Für viele Vereine war der Knappensee eine ganz eigene Heimat in unserer Heimat geworden.
Seit 2014 ist der Knappensee nicht mehr beangelbar. Infolge einer Rutschung am Concordiasee in Nachterstedt/Sachsen-Anhalt im Jahr 2009, bei denen drei Menschen in die Tiefe gerissen wurden, war auch an den bestehenden Bergbaufolgeseen in der sächsischen Lausitz nichts mehr wie es war. In den Folgejahren erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Angelgewässern Knappensee und Silbersee Lohsa. Großteile der umliegenden Flächen und die Gewässer selbst wurden für jegliche Nutzung gesperrt.
Es erfolgte eine beispiellose Sanierung in der sächsischen Lausitz, um zu vermeiden, dass sich die Ereignisse am Concordiasee wiederholen. Das bedeutete aber gleichzeitig auch die Entbehrungen vieler Menschen vor Ort, die ein Stück Heimat für viele Jahre nicht mehr nutzen konnten. Viele unserer Anglervereine und Angler gehören dazu.
Ein kleiner Teil im Südbereich des Silbersees in Friedersdorf/Lohsa ist seit einigen Jahren vom Ufer aus wieder nutzbar. Eine Nutzung des Knappensees, und damit auch das Angeln, rückte nach letzten Erkenntnissen ab der Saison 2022 wieder in greifbare Nähe.
Wie es nach der Rutschung am Knappensee weitergeht, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. In den kommenden Wochen und Monaten werden erst Untersuchungen zeigen, wie groß der Einfluss der Rutschung auf die Nutzbarkeit und auf den bisherigen Zeitplan wirklich ist. Unser Verband ist froh darüber, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Auch wenn der Sachschaden und der ideelle Schaden für viele Menschen vor Ort hoch ist, zeigen wir uns dankbar darüber, dass die Rutschung nicht nach der Freigabe des Sees erfolgte.