Schlagwort-Archive: Startseite

CORONA Unterstützung

Gültigkeit der Erlaubnisscheine 2020 verlängert

06.12.2020
An alle ordentlichen (Regionalverbände) und
mittelbaren Mitglieder (Vereine) des LVSA sowie
deren Mitglieder (organisierte Anglerinnen und Angler)

Liebe Mitglieder,
vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation, die eine Ausgabe der Fangbücher/Erlaubnisscheine sowie Beitragsmarken für das Jahr 2021 massiv behindert oder teilweise unmöglich macht, haben wir mit dem sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) als oberste Fischereibehörde im Freistaat Sachsen, nachfolgende unbürokratische Ausnahmeregelung für unsere in den 620 Anglervereinen organisierten sächsischen Anglerinnen und Angler gefunden:

    • Wenn mit dem Fangbuch / Erlaubnisschein 2020 auch der Mitgliedsausweis mit der Beitragsmarke 2020 beim Angeln mitgeführt wird, wird beides zusammen bis Ende Februar 2021 als gültiger Erlaubnisschein 2021 angesehen.
    • Der gültige Fischereischein ist ohnehin beim Angeln mitzuführen.
    • Bei einer Kontrolle sind alle Dokumente vorzuzeigen (die Verbandsgewässeraufsicht sowie die staatliche Fischereiaufsicht sind über diese Ausnahmeregelung informiert – dennoch ist es ratsam, nachfolgendes Schreiben mitzuführen > PDF als Download – hier klicken).
    • Diese Ausnahmeregelung ist situationsbedingt und befristet bis 28.02.2021.
    • Diese Regelung gilt nur für organisierte Mitglieder des LVSA und umfasst keine Gastangelkarten jeglicher Form (Jahresangelkarten für Gäste; “blaue Erlaubnisscheine“ des LVSA für Mitglieder anderer Landesverbände etc.)

Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung ab 14.12.2020

Das müssen Angler jetzt wissen

Die Zahl der Corona-Infektionen in Sachsen steigt weiterhin an. Mit Wirkung vom 14.12.2020 wurde am vergangenen Freitag eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen, die auch für das Angeln und die Vereinsarbeit Auswirkung haben wird.

Eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Informationen für Angler ist auf der Website des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. veröffentlicht [HIER KLICKEN].

Die vollständige Information können Sie sich auch direkt als PDF herunterladen.

30. »Tag der Sachsen« 2021 in Freital wird verschoben

Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

Dresden/Freital (7. Dezember 2020) – Sachsens größtes Vereins- und Verbandsfest wird wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2021 nicht stattfinden können.

Auch für die Mitglieder im Landesverband Sächsischer Angler e. V. war dieser Tag in der Vergangenheit stets ein wichtiger Höhepunkt im Jahreskalender. Wir bedauern die Absage des Kuratoriums für das Jubiläumsjahr 2021, sind aber gleichwohl der Überzeugung, der Schutz unserer Gesundheit geht in diesen Zeiten vor. Sobald es wieder möglich ist, in Gemeinschaft zu feiern und die Vereinsarbeit gebührend zu präsentieren, werden auch wir wieder mit dabei sein – beim nächsten Tag der Sachsen.

> zur Pressemitteilung <

> Website der Stadt Freital <

 

 

CORONA-INFORMATION ZUR ERREICHBARKEIT

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist unsere Geschäftsstelle momentan nur per Post, telefonisch und per E-Mail erreichbar. Unsere Mitarbeiter arbeiten derzeit wechselweise in festen Teams und sind teilweise im Home-Office.

Unsere Mitgliedsvereine können bei telefonischer Voranmeldung einen Termin für die Übergabe von Materialien vereinbaren. Wir bitten von spontanen Besuchen abzusehen. Zu den Geschäftszeiten ist die Geschäftsstelle immer durch mindestens eine Person aus dem Geschäftsstellen-Team erreichbar und hilft Ihnen gern weiter. Wir bitten um Verständnis, dass es dabei manchmal auch zu etwas längeren Wartezeiten kommen kann.

Zentraler Umwelttag des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V.

Hinweise für Vereine / Saubere Talsperre Bautzen

08.10.2020

Derzeit erreichen unsere Regionalverbände vermehrt Anfragen aus den Vereinen, ob Einsätze generell stattfinden dürfen, wie es mit dem “Zentralen Umwelttag des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V“ steht und ob die normalerweise an diesem Tag stattfindenden zentralen Veranstaltungen wie die “Aktion saubere Talsperre Bautzen“ durchgeführt werden. Ausschlaggebend sind die derzeit gültigen Rechtsgrundlagen.

1. Sächsische Corona-Schutz-Verordnung
2. Allgemeinverfügung – Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus

Diese Verordnungen werden regelmäßig aktualisiert und sind mitunter nicht leicht zu interpretieren. Generell sind Veranstaltungen erlaubt. Jedoch ist hierfür ein eigenes schriftliches Hygienekonzepte zu erstellen und durch einen Verantwortlichen stets mitzuführen. Auch eine Teilnehmerliste zur Kontaktnachverfolgung ist für den Fall der Fälle unabdingbar.

Die Aktion “Saubere Talsperre Bautzen“ als offizielle Verbandsveranstaltung wird in diesem Jahr jedoch nicht stattfinden.

Zentraler Umwelttag des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. weiterlesen

Trockenheit in Sachsen

Kaum noch Wasser in Sachsens Flüssen

Sachsenweit fließt in vielen Flüssen derzeit kaum noch Wasser. An knapp der Hälfte der Messstellen liegen die Durchflüsse im Niedrigwasserbereich. Das teilt das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mit. Für die nächsten Tage werden keine ergiebigen Niederschläge erwartet. Erholung ist also nicht in Sicht.

Vollständiger Bericht des MDR zum Thema

Videobeitrag des MDR zum Thema

Vorbereitungen auf die kritische Zeit

Gefahr für Fische im Spätsommer am größten

Die Jahre 2018 und 2019 waren durch heiße und lange Trockenperioden geprägt. Die Ereignisse, bei denen Teile unserer Fließgewässer austrockneten oder beispielsweise am Silbersee Lohsa durch Sauerstoffmangel Tausende Fische starben bleiben im Gedächtnis, auch wenn sie hin und wieder vergessen werden.

Auch wenn das Jahr 2020 bisher weitaus weniger trocken und heiß war, können wir von keiner Entwarnung sprechen. Die kritische Zeit beginnt erst noch, nämlich dann, wenn die Talsperren nach und nach runtergefahren werden, weil zu wenig Wasser von oben kommt und der Grundwasserstand sehr niedrig ist. Für uns bedeutet das weiterhin bangen, ob die Fische in unseren Angelgewässern dieses Jahr bis zum Herbst gut durchkommen. Wenn die Tage kürzer werden und das Wasser sehr warm ist, bildet sich gerade in eutrophen Stauanlagen, bspw. Talsperren oder in einigen eutrophen Tagebaurestgewässern, eine ausgeprägte sauerstoffarme Zone im Tiefenwasser. Ist die noch sauerstoffführende Wasserschicht in den oberen Wasserschichten dazu noch sehr warm, bindet sie weniger Sauerstoff als kaltes Wasser. Für den vorhandenen Fischbestand ist die sauerstoffführende Schicht dann schnell nicht mehr groß genug und dann kommt es zu einem Fischsterben. Dies passiert in der Regel in den frühen Morgenstunden, wenn die Sauerstoffzehrung durch Zersetzungsprozesse am Gewässergrund ihr Maximum erreicht. Im Übrigen ist genau das der Hauptgrund, warum ein Teil unserer Verpächter eine verstärkte Fischentnahme, auch von Weißfischen, in den Pachtverträgen verpflichtend fordern.

Genauso wichtig ist es im Sommer, dass die Fließgewässer stets genügend Wasser führen. Da jedoch jene Talsperren mit viel sauerstofflosem Wasser oft mit den Fließgewässern im Direktschluss eingebunden sind, ist es der sprichwörtliche Tanz auf der Rasierklinge, den die Wasserwirtschaft bei der Wasserregulierung leisten muss, um den Fischbestand gleichzeitig im Bach und im stehenden Gewässer nicht zu gefährden. Nicht immer gelingt das ohne Verluste. Wo kein Wasser mehr ist, kann schließlich kein Wasser herkommen, es kann nur umverteilt werden.  Umso wichtiger ist es dann, schnell auf Hilfe der Angler vor Ort zurückgreifen zu können.

Daher bitten wir all unsere Mitgliedsvereine die Informationen auf unsere Website gut im Auge zu behalten und bei Hilferufen unseres Verbandes für etwaige Bergungs- oder Absammelaktionen Mitglieder zu stellen, die uns vor Ort unterstützen können.

Sommerzeit ist Urlaubszeit und leider eben auch die Zeit, in der die Gefahr für ein Fischsterben am größten ist. Werden tote Fische nicht zeitnah nach ihrem Versterben abgelesen, so kommt es infolge der Zersetzungsprozesse zu weiteren Sauerstoffdefiziten und schlimmstenfalls zu einem Totalverlust im Gewässer. Neben den Fischen sind auch die Fischnährtiere betroffen. Ist das der Fall, so dauert es meist mehrere Jahre bis das Gewässer wieder anglerisch attraktiv werden kann.